Geschichte

Verein zur Erhaltung alten Kulturgutes des Tachauer Gebietes e. V.

 

Um die 1956 eingegangene Patenschaft zwischen der Stadt Weiden und
den 1945/46 aus ihrer Heimat vertriebenen Einwohnern des früheren
Landkreises Tachau in Westböhmen zu festigen und zu vertiefen, wurde
auf Initiative des Weidener Oberbürgermeisters Hans Schelter und des
Tachauer Schulrats a. D. Franz Präger am 11. Juli 1957 der
Verein zur Erhaltung alten Kulturgutes des Tachauer Gebietes e. V.
(Tachauer Kulturverein) gegründet. Erster Vorsitzender war Franz
Präger, nach dessen Tod übernahm der in Tachau geborene Anton
Kasseckert die Leitung des Vereins.

 

Satzungsgemäß hatte der Tachauer Kulturverein insbesondere den
Auftrag, altes Kulturgut der Tachauer Gegend lebendig zu erhalten
sowie Erinnerungsstücke an dieses Gebiet zu sammeln und
aufzubewahren. Darüber hinaus wurden durch ihn die Heimatkreistreffen
organisiert, die zunächst in unregelmäßigen Abständen, dann im
zweijährigen Rhythmus bis heute in der Patenstadt Weiden abgehalten
werden (das nächste Treffen findet 2010 statt).

 

Der Weidener Oberbürgermeister Hans Schelter mit Tachauer Honoratioren bei der Patenschaftsübernahme 1956

 

 

Heimatkreisverein Tachau e. V.

 

Im Jahr 1981 wurden die kulturellen Aufgaben des Tachauer
Kulturvereins durch den Heimatkreisverein Tachau e. V.
übernommen. Letzterer war bereits 1972 zur besseren
Organisation der heimatvertriebenen Tachauerinnen und
Tachauer gegründet worden.

 

22. Heimatkreistreffen in Weiden (1. - 3. September 2000)

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